Etuikleid

„Ich habe die Frauen aus dem Korsett befreit“ soll Coco Chanel einmal gesagt haben. Und wie bei den meisten Gerüchten, ist auch in diesem Fall etwas Wahres dran. In den 20er Jahren kreierte Chanel ein Kleidungsstück, das ohne Korsett verarbeitet wurde und dennoch Gefallen in der Gesellschaft fand. Schnörkellos, geradlinig und dennoch feminin: das Etuikleid.

Das Etuikleid, auch als „kleines Schwarzes“ bekannt, verbreitete sich wie ein Lauffeuer und fand sich rasch in den Kleiderschränken prominenter Stilikonen wieder. Jacqueline Kennedy trug es mit Stolz zu Staatsempfängen, während Audrey Hepburn ihren Oscar in einem Etuikleid entgegennahm. Und was trug Michelle Obama, als sie für die amerikanische Vogue fotografiert wurde? Ein Etuikleid! Das Kleid feierte in jedem einzelnem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts große Erfolge, weswegen es inzwischen zu den zeitlosen Klassikern gehört.

Das Etuikleid zeichnet sich durch seine schlichte Machart aus: meist wird es ärmellos getragen und präsentiert sich mit einem kragenlosen, eher waagerechten Ausschnitt. Das Schlauchkleid ist gerade oder leicht tailliert geschnitten und reicht in der Regel bis zum Knie. Der Name des Kleides ergab sich aus der Form, welches den Körper der Trägerin wie ein Etui umfasst.

Heutzutage ist das Etuikleid fest in unsere Gesellschaft und in unseren Kleiderschränken etabliert. Ob im Büro, zum Theaterbesuch oder zur eigenen Hochzeit – mit den richtigen Accessoires ist das fantastische Kleid für jeden Anlass geeignet.
Im Büro wird das Etuikleid am besten mit einem passenden Cardigan und Pumps oder Ballerinas kombiniert. Für besondere Anlässe werden Stola, High Heels und Schmuck zum perfekten Begleiter für das Etuikleid. Viel kann man bei dem zeitlosen Klassiker nicht falsch machen, denn das Etuikleid spricht für sich.

Quelle zum Artikelbild: http://www.modernblog.de/wp-content/uploads/2009/09/etuikleid-audrey.jpg

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